Herbstturnier Elster

von Eve

Das Herbstturnier: Keine Verschnaufpause in Elster

Noch ist es kalt. Der goldene Herbst, der in den letzten Tagen Berlin verzaubert hat, legt an diesem Wochenende temperaturmäßig eine kurze Verschnaufpause ein, bevor es in den nächsten Tagen in den Endspurt geht. Und so stehen an diesem Sonntag die vier Capital Crossgolfer Stephan, Frank, Erik und Eve kurz vor 10 Uhr bei 4°C in Elster und testen, ob der Zwiebellook immer noch funktioniert. Pullover in Schichten übereinander, dicke Jacken darüber, Mütze, Handschuhe und dicke Sohlen unter den Schuhen. Ja, so wird es gehen.
Trotz der Kälte ist das Wetter wie geschaffen für einen Tag auf dem Crossgolfplatz der Hook & Slice-Crew, die heute ihr vorletztes Turnier in diesem Jahr ausrichtet. Wie üblich sind auch andere bekannte Gesichter hier und wird sich heute daran machen, den Platz bei herrlichem Sonnenschein unsicher zu machen. Inzwischen ist der Platz selbst schon etwas wie ein guter Bekannter, zu dem man immer wieder gern kommt und die Athmosphäre genießt. Das liegt nicht zuletzt an der liebevollen Pflege und Herrichtung durch die Hook & Slice-Crew, sondern natürlich auch an den Spielern, die diesen Platz inzwischen als eine Art zweites Zuhause ansehen. Und so begeben sich um kurz nach 10.00 Uhr die Spieler auf den Platz.
Im Verlauf des Spiels zeigt sich, dass der goldene Oktober aber doch noch nicht seine Kraft verloren hat. Die Sonnenstrahlen blenden hin und wieder, tauchen den Platz in knallbunte Herbstfarben und wärmen die Spieler mehr als gedacht. Es ist, als hätte das Wetter sich durch die Spieler aus der Verschnaufpause locken lassen – schließlich haben die Spieler auch keine Pause, sondern genießen den Tag auf dem Platz, lachen viel und versuchen ihre Bälle möglichst günstig zu platzieren. Und so werden die verschiedenen Schichten nach einer Weile unnötig und man kann wieder im normalen Outfit spielen, selbst der wärmende mitgebrachte Tee wird irgendwann unnötig. Und doch: Für die Capital Crossgolfer ist heute irgendwie ein bisschen der Wurm drin. Viele Bälle landen nicht dort, wo sie hinsollten, können aber trotzdem gut genutzt werden, sofern nicht durch Sturheit zum Beispiel an Loch 9 soviele Strafpunkte kassiert werden, dass schließlich die Schlagzahl sich unnötig maximiert. Natürlich hatte jeder sein Ziel, das ihm oder ihr Zahnschmerzen bereitete, aber das gehört dazu und gibt immer wieder den Ansporn, es beim nächsten Mal besser zu machen.
Ein schönes, spannendes Turnier liegt schließlich hinter den Capital Crossgolfern, von denen Eve den ersten Platz in der Frauenwertung belegt, Frank hat sich Rang 8 in der Männerwertung geholt, dicht gefolgt von Stephan mit nur einem Schlag mehr auf Platz 10, während sich Erik auf seinem ersten Turnier auf den 17. Platz vorgekämpft hat.

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