Splash Masters 2012

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Keine Angst vor nassen Füßen – Auf ins Schwimmbad! //Splash Masters 16.9.2012
geschrieben von Eve

Die Sonne scheint und man merkt jetzt am 16.9.2012 um 8 Uhr morgens beim Aufstehen, dass es doch langsam wirklich Herbst wird. Es ist noch ziemlich kühl, in der Nacht waren es nicht einmal 10 Grad über Null und noch braucht man eine Jacke, um nicht zu frieren und viel Überwindung, nicht erstmal auszuschlafen und sich dann den Tag gemütlich anzuschauen. Aber es gibt gute Gründe für das frühe Aufstehen.
Um 9.00 Uhr sammeln sich drei Gestalten mit Golfschlägern am Theodor-Heuss-Platz, es ist immer noch kühl und sie beraten sich, werfen die Golfschläger in den Kofferraum eines der Autos und laufen dann nacheinander zum nebenangelegenen Bäcker und kommen mit Frühstück wieder heraus, das in Windeseile vertilgt wird. Dann springen sie in das Auto, das bereits die Schläger kuschlig warm hält. Die Capital Crossgolfer Jens, Micha und Eve sind sich einig: Es kann los gehen!
Gut eine Stunde später am Rande der Lutherstadt Wittenberg: Dasselbe Auto steht nun auf dem Parkplatz des Freibads Piesteritz, die kleine Gruppe ist mit den Schlägern ins Freibad gelaufen, wo bereits andere, ebenso ausgerüstete Gruppen stehen. Ins Freibad? Ganz richtig. Es geht in diesem Schwimmbad heute nicht darum, wer am längsten tauchen kann oder wer die schnellsten Bahnen zieht oder den unterhaltsamsten Bauchklatscher vom Turm hinlegt, nein, heute hat eine andere Sportart hier Einzug erhalten: Crossgolf! Denn auch in diesem Jahr haben Hook & Slice Crossgolf Elster wieder keine Kosten und Mühen gescheut, die Crossgolf Splash Masters auszurichten. Als es losgeht, sind die Temperaturen bereits ein gutes Stück gestiegen, sodass die meisten Jacken im Auto verbleiben und nicht nur die Location nach Sommer aussieht.
Ausgestattet mit Almost-Bällen, einem kleinen Lunchpaket, einem Souvenir für jeden sowie einem kurzen Überblick über die etwas verschärften Höchstschlagregeln konnte es losgehen und die Flights verteilten sich nun über die Bahnen. Und was für Bahnen: Nicht nur die Liegewiese war Teil des Spiels, auf der einer der hohen, alten Bäume den Spielern mit einem Smiley entgegengrinste, nein, die Liegewiese wurde in bester Crossgolfmanier dadurch verlassen, dass der Ball über den Eingangszaun zu spielen war. Dort im Schwimmbadbereich wurde die Liegewiese aber noch nicht verlassen: die nächste Bahn war dort ein umgedrehter Sonnernschirm – man glaubt nicht, wie schwer so ein doch eigentlich ausreichend großes Ziel zu treffen ist, wenn der Ball darin liegen bleiben muss! Und es wurde nicht einfacher, aber keiner der hier Angetretenen hatte damit gerechnet, dass es das werden würde. Das nächste Ziel war dann ein alter Bekannter: Das Arschloch brachte so manchen Spieler zum Fluchen, insbesondere, weil es statt auf recht behäbigen Rasen heute auf Steinboden stehen durfte und die Schwierigkeit und die Spannung somit noch erhöht wurde.
Die nächste Bahn wurde bergauf gespielt, wo eine kleine Holzwand mit Sponge Bob und Patrick darauf wartete, dass die Spieler ihre Bälle durch die dafür vorgesehenen Löcher spielten. Damit war natürlich noch nicht Schluss: Den Spieltrieb konnten die Crossgolfer auch bergab ausleben, mussten einen sich im Wind drehenden Gong treffen – es fragt sich doch hoffentlich hier keiner mehr, warum so viel über das Wetter gesprochen wird? Auch die anderen Ziele, wie das Piratenschiff im Schwimmbereich und die Milchkanne unter der Kletterspinne hatten es in sich, wer aber gedacht hatte, das wäre in Punkto Schwierigkeit bereits alles gewesen, irrte: Die letzte in Gruppen zu spielende Bahn war eine Mülltonne. Mit Deckel und Abschrägung zwischen den beiden seitlichen Öffnungen hin, war das wohl das Ziel, das einigen doch das eine oder andere graue Haar bescheren konnte.
Dann gab es erstmal eine kleine Pause, bis alle Gruppen wieder zusammen waren. In der Zwischenzeit konnte man sich bei der freundlichen Bedienung am Kioskstand mit Essen und Getränken versorgen und dann ging es an das letzte Loch.
Der eine oder andere hatte sich bereits im Vorfeld gefragt, warum das aufblasbare Krokodil-Paddelboot wohl so nahe bei den Crossgolfern stand. Jetzt wurde es aufgeklärt: Ziel dieser finalen Runde war es, vom 5-Meter-Sprungturm in das Boot zu treffen, das zwischen zwei Schwimmbereichen ganz ruhig da lag und irgendwie von oben wesentlich kleiner aussah als eben als man noch unten war. Der Ball sollte dann darin zum Liegen kommen, sodass vom Schlagergebnis bisher pro so gelandetem Treffer zwei Schläge abzuziehen waren. Jeder der Crossgolfer hatte drei Versuche dafür – geschafft hat es zwar keiner, aber gefallen hat es allen.
Dann gab es die Siegerehrung. Auch die Capital Crossgolfer hatten sich Urkunden und Pokale erarbeitet: Micha hat einen glorreichen ersten Platz geholt, den er sich mit 44 Schlägen redlich verdient hat, Eve hat in der Frauenwertung mit 92 Schlägen den dritten Platz gemacht und darf nun beides ihr eigen nennen. Bemerkenswert war Platz 1 der Frauenwertung: Valentina Cagaj aus Wittenberg hatte erst am Vortag beim Schnuppergolfen einen Golfschläger das erste Mal in der Hand und hat im Schwimmbad mit 83 Schlägen die anderen Mädels abgehängt.
Es hat sich wieder gelohnt, einen Ausflug in Richtung Wittenberg zu starten – die Location war wunderbar, etwas ganz anderes als man sonst so kennt, die Ziele waren schön anspruchsvoll, die Stimmung wie immer großartig und selbst das Wetter hatte sich von dem sommerlichen Gefühl anstecken lassen. Eins steht fest, auch wenn am 30.9. nicht wie geplant in der Stadt gespielt werden kann, sondern der Platz in Elster als Turnierort dient: Wir kommen wieder!

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